Implantat–basierende Rekonstruktionsverfahren

Neben den Rekonstruktionsverfahren der Brust durch eigenes Gewebe gibt es operative Techniken, die grundsätzlich auf Implantateinbringung basieren. Moderne Implantate bestehen vorwiegend aus Silikon, welches meist kohäsiv, d.h. festgeliert und damit auslaufsicher ist.

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Um ein solches Silikongel-Implantat besser zu schützen, wird es während einer Brustrekonstruktion zumeist unter den Brustmuskel (Musculus pectoralis) platziert. Zusätzlich kann somit ein Sichtbarwerden der Implantatränder vermieden und das gesamte ästhetische Bild der rekonstruierten Brust verbessert werden. Da der Brustmuskel in der Regel nicht das gesamte Implantat bedeckt, sollten im unteren Brustbereich zusätzlich gewebeverstärkende Matrices eingesetzt werden. Hierfür gibt es sehr unterschiedliche Materialien, von Hautersatzbestandteilen über Seide- bis zu Titannetzen reichend. Moderne Silikongel-Implantate sind als sehr sicher anzusehen, müssen jedoch nach mehreren Jahren (Mittel 10-15 Jahre) ausgetauscht werden, wobei die Zeiträume individuell sehr verschienden sind.